Hier ändert sich demnächst™ etwas. Derweil geht es drüben in meinem neuen und von nun an primären Blog weiter. Also hophop, Feedreader und/oder Bookmarks aktualisieren!
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Ein Experiment: Bye bye ICQ.
Ich habe meine ICQ-Nummer schon seit… seit immer irgendwie. 144239096. Ich konnte sie schon während des Abiturs lange Zeit auswendig. Sie ist in unzähligen Foren meinem Profil hinterlegt und nichts ist so konsistent in meiner Internet-Laufbahn wie meine ICQ-Nummer. E-Mail-Adressen, Nicknames, Telefon-Nummern, Haupt-Domains usw… alles änderte sich im laufe der mindestens letzten 10 Jahre. Einiges sicherlich mehr als anderes, aber nichts blieb bislang so lange unverändert, wie meine ICQ-Nummer. Und es war seitdem auch fast immer an, wenn ich online war – also praktisch ständig; teilweise sogar unterwegs auf dem iPhone. Aus war es eigentlich nur dann, wenn ich wirklich nicht gestört werden wollte.
Aber irgendwie nervt es mich immer mehr. Vor allem, dass man sich nie sicher sein kann, wem ICQ gerade gehört, was hinter den Kulissen abgeht und ausserdem ist das Protokoll proprietär und damit total evil und vermutlich total archaisch, verbuggt und überhaupt und sowieso. Und was bei dem nativen Programm abgeht, bekomme ich nur so am Rande mit. Sowas wie animierte Emoticons, die einem den kompletten Bildschirm verdecken und was nicht noch für spielereien.
Das alles, und vor allem die Tatsache, dass ich es schlichtweg nicht mehr brauche, keimte den Gedanken, es über Bord zu werfen. Es sind ohnehin nur noch sehr wenige Leute mit denen ich über ICQ schreibe – aus reiner Gewohnheit, und nicht, weil ich sie sonst nicht online zu fassen bekäme.
Meine online Kommunikation findet mittlerweile in erster Linie auf Twitter, Facebook und Skype statt. Skype als klassischen Instant Messanger, Facebook in erster Linie zur “asynchronen Kommunikation” über Nachrichten, Gruppen, Statusupdates, Kommentare usw. und Twitter… naja, Twitter eben. Marcel brachte es in seinem Comic „Warum ich Twitter mag“ ziemlich auf den Punkt.
Allerdings hängt da auch ein ordentliches Stück Nostalgie dran. Deswegen werde ich meinen Account nicht löschen, sondern lediglich auf Eis legen und aus Adium löschen.
Mal schauen, wie lange es hält.
➠ Der Staatstrojaner in dreieinhalb Minuten
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Eine leicht verständliche Zusammenfassung der Erkenntnisse des CCC über den Staatstrojaner.
„You’ve baked a really lovely cake, but then you’ve used dog shit for frosting.” – Steve Jobs
„We don’t get a chance to do that many things, and every one should be really excellent. Because this is our life. Life is brief, and then you die, you know? So this is what we’ve chosen to do with our life. We could be sitting in a monastery somewhere in Japan. We could be out sailing. Some of the [executive team] could be playing golf. They could be running other companies. And we’ve all chosen to do this with our lives. So it better be damn good. It better be worth it. And we think it is.“ – Steve Jobs
Danke Steve.
➠ Warum es okay ist, sich auf die Vorstellung eines neuen Produktes zu freuen. » UARRR.org
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Dem stimme ich so sehr zu, dass ich es hier teilen und festhalten möchte:
Kein Gerät ist so sehr mit meinem Privat- und Arbeitsleben verknüpft, wie mein iPhone, kein Gerät fasse ich häufiger an, kein Gerät ist flexibler. Es gibt tatsächlich Personen, die es noch immer nicht verstanden haben, die denken, dass Internetkram quatsch ist, dass man unterscheiden sollte zwischen dem “echten” Leben und der Online-Spielerei, Leute, für die Internet Facebook ist, die keinen Sinn darin sehen eine Stunde zu investieren um einen Blogeintrag zu schreiben, oder 50.000 Tweets abzuschicken. Leute, die selbst etwas im Medienbereich machen wollen, vielleicht sogar gerade ein Kommunikationsdesignstudium angefangen haben. Leute, von denen man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen kann, dass sie in ihrem Beruf nicht sonderlich erfolgreich werden, wenn sie nicht anfangen die — nicht mehr ganz so neuen — Möglichkeiten des Internets zu nutzen und weiterhin denken, dass das alles unsinniger Spielkram ist.
Diese Leute tun mir tatsächlich leid. Klar, es gibt viele Leute, für die das Internet nicht so relevant ist, wie für diejenigen aus unserer lustigen kleinen Blase, das ist okay, aber dann gibts da die Ignoranten, die mitten in der Blase stecken und es sich entweder nicht eingestehen wollen, oder es nicht verstehen. Das ist lustig. Aber in erster Linie traurig. Diese Leute sind dann nämlich der Ansicht, dass sie lautstark proklamieren müssen, dass andere, deren iPhone vielleicht tatsächlich ein wichtiger Lebensbestandteil ist, kein richtiges Leben haben und keine vernünftigen Kontakte pflegen. Unsinn. Dämlack.
Drupal City 2011
Am letzten Wochenende war ich auf der Drupal City 2011 in Berlin. Eine Konferenz bei der sich alles um Drupal dreht – das beste CMS überhaupt, was es zur Zeit auf dem Markt gibt.
Besonders aufgefallen sind mir die Lager, in die sich die Drupal Community unterteilen lasen. Das sind im wesentlichen die Site-Builder und die Developer. Es war mal sehr interessant mitzubekommen, wie viel Site-Builder mit Drupal machen können, ohne auch nur eine Zeile Code zu schreiben und alles nur über Module und das GUI lösen.
Insgesamt war es eine gute Konferenz. Das Catering war sehr gut, die Themen interessant, wobei ich mir teilweise mehr Tiefgang für Developer gewünscht hätte und sonst gab es nur wenig zu meckern.
Was mich aber wirklich störte, war, dass nicht gerade wenige Redner sich stark überschätzten, was ihre Englischfähigkeiten angeht. Es war zwar eine internationale Konferenz, aber bei einigen habe ich mir gewünscht, sie hätten in deutsch vorgetragen. Da stellten sich teilweise wirklich die Nackenhaare hoch und man schämte sich fremd.
Trotzdem: insgesamt gut und ich würde sie nächstes Jahr wieder besuchen.
Quote.fm
Es ist wirklich überraschend gut. Was nicht heisst, dass ich den W-W-W-Jungs nicht zugetraut hätte, etwas Gutes auf die Beine zustellen. Nein. Dass es gut wird, davon bin ich irgendwie ausgegangen. Aber es ist insgesamt noch besser als erwartet. Die Umsetzung ist sehr sauber und das ganze Prinzip funktioniert besser und macht mehr Spaß, als ich erwartete.
Aber was ist das eigentlich? Das Prinzip ist schnell erklärt: Man stolpert über einen guten Text im Internet und möchte ihn gerne weiterempfehlen. Gute Texte haben meist auch einen klugen Satz oder Absatz oder so – ein Zitat eben (weswegen dieser Text hier folglich kein guter ist). Man markiert die gewünschte Stelle im Text, klickt auf das Bookmarklet, versieht es mit einem optionalen Kommentar und mit einem weiterem klick landet das ganze auf Quote.FM und sieht zum Beispiel so aus:

Das ganze ist so trivial und so selbstverständlich, dass man sich ernsthaft fragt, warum es das vorher noch nicht gab.
Und dann gibt es hier und da so Kleinigkeiten, bei denen man denkt “Oh! Sehr clever.”. So kann man nicht nur Personen folgen, sondern auch Webseiten und kann so alle Zitate sehen, die von einer Webseite stammen.
Dazu kommt noch die herausragende Qualität der verlinkten Inhalte. Jeder ist interessiert daran, nur wirklich gute Texte zu verlinken. So wanderten diverse Artikel in mein Instapaper (und wurden tatsächlich gelesen) oder Blogs in meinen Feedreader. Die Architektur macht nerviges Rauschen zudem praktisch unmöglich.
Man merkt, dass QUOTE.fm von Leuten entwickelt wurde, die es tatsächlich auch benutzen. Aus diesem Grund bin ich mir sicher, dass es noch besser wird, als es ohnehin schon ist. Ich bin gespannt, was die Jungs noch so geplant haben und wie groß das Ganze überhaupt wird.
Es sieht gut aus, ist durchdacht und macht Spaß zu benutzen.
Alles richtig gemacht!
➠ 10 ways tech made my wedding better, easier & more fun – TNW Lifehacks
Link
In case you might not have noticed, I’m a geek. Fortunately, my wife is also a geek. Up until this past Saturday, I called her my fiance but she was a geek then too. Being the geeky couple that we are, we’ve been completely open to the idea of planning our wedding and making things easier by integrating tech at every turn.
With that said, here are 10 things that we did which made life a lot more simple, saved us a load of cash and helped to make our special day decidedly “us”.
Ein wirklich schöner Bericht, wie ein Geek-Pärchen ihre Hochzeit mit modernen Technologien planten und so nicht nur viel Geld, sondern auch Nerven sparten. Hach.
Bye bye VPS!
nilsriedemann@nils-riedemanns-macbook [130] % ping 87.230.21.24 PING 87.230.21.24 (87.230.21.24): 56 data bytes Request timeout for icmp_seq 0 Request timeout for icmp_seq 1 Request timeout for icmp_seq 2 Request timeout for icmp_seq 3 Request timeout for icmp_seq 4 Request timeout for icmp_seq 5 ^C --- 87.230.21.24 ping statistics --- 7 packets transmitted, 0 packets received, 100.0% packet loss
Nach nun fast 3 Jahren. Eigentlich habe ich meinen VPS nie richtig gebraucht, ein paar Domains und E-Mail-Konten liefen drauf, aber sonst eigentlich nichts. Gewartet habe ich ihn auch nicht. Keine Sicherheitsupdates oder dergleichen. Möglich, dass er gehackt und zerstückelt wurde. Naja.
Als ich ein überzeugter ubernaut wurde, war mir recht schnell klar, dass ich den oder irgendeinen eigenen VPS so schnell nicht wieder brauchen werde. Ich bestellte ihn also kurze Zeit darauf ab – bedingt durch die sich automatisch erneuernde Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr, war es jetzt erst soweit.
Tschüss!
Alte Artikel importiert.
Da ich ja nun wieder WordPress benutze, importierte ich soeben die alten Beiträge von blambar.de, weil die Seite in ein paar Tagen mitsamt dem Server abgeschaltet wird, und auch die Artikel aus dem alten Nerdismus, als es noch mit Drupal lief.
Die Beiträge von dort werde ich nach und nach aussondern oder überarbeiten. Besonders ihre Kategorien und Schlagworte, die sehen nun nämlich etwas wüst aus.